21 Jan
Handywanzen
Die GSM Wanze kann auch von Privatpersonen für verschiedene Zwecke genutzt werden – ihr Prinzip ist mittlerweile sogar relativ bekannt. Anstatt die Wanze allerdings als GSM Wanze zu bezeichnet, nennt man sie Handywanze oder bezeichnet den Vorgang in vielen Fällen lediglich als Handyortung.
Die Handyortung wird durch den bereits im Handy eingebauten Sender vorgenommen. Um diesen zu überwachen, werden nur wenige Komponenten benötgt. Zunächst muss ein Dienstleister gefunden werden, der die Ordnung vornimmt. Diese Unternehmen sind prinzipiell leicht zu finden, allerdings sollte auf die Bedingungen und Angaben zur Ortung geachtet werden, da natürlich auch der Datenschutz wichtig ist. Wird die Ortung ohne das Wissen der zu ortenden Person – dem eigenen Kind zum Beispiel – vorgenommen, so sollte außerdem ein Dienstleister gewählt werden, der nur eine einmalige Anfrage zum Einverständnis der Person stellt. Eine Anfrage dieser Art ist in jedem Fall erforderlich, da das Abhören einer Person ohne deren Zustimmung in Deutschland illegal ist.
Neben einem Dienstleister benötigt man, um das Handy als GSM Wanze zu nutzen, außerdem einen Computer mit Internetzugang so wie, natürlich, ein Handy. Sind diese Komponenten vorhanden und ein Dienstleister ausgewählt, so wird in den meisten Fällen die Handynummer, die geortet werden soll, angegeben. Auf diese Nummer wird eine SMS geschickt, die nach dem Einverständnis der Person fragt. Wurde dieses gegeben, so kann jederzeit eine Ortung vorgenommen werden – teilweise für Festpreise pro Ortung durch den Dienstleister. Selbst Handynetzbetreiber nutzen mittlerweile diesen Weg der Ortung, um für Kunden gestohlene oder verlorene Handys ausfindig zu machen.

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